Bericht des Thomas-Müntzer-Gymnasiums über die Hip-Hop-Workshops im Rahmen des Breathe In — Break Out! 2011
15.04.2011 | Thomas-Müntzer-Gymnasium | Halle (Saale) | Autorin: Lisa Gölitzer
"Hip Hop kann mehr sein"
05.04.2011 | hastuzeit | Halle (Saale) | Autor: Julius Lukas
HipHop für Halle
31.03.2011 | AHA | Halle (Saale) | Autor: uli
HipHop für (H)alle
31.01.2011 | AHA | Halle (Saale) | Autor: kalo
Zweites Hip-Hop-Festival geplant
Internationale Gäste für Mitte April zum Wettstreit erwartet
HALLE. So gar nicht ins Klischee von der Hip-Hop-Straßenjugendszene passt Max Rademacher und doch gehört er dazu und organisiert nach der Premiere 2010 in Halle dieses Jahr zum zweiten Mal das multikulturelle Hip-Hop-Festival "Breathe in, break out!"
Leute aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Polen und Niederlande sollen sich vom 15. bis 17. April bei Wettkämpfen in Breakdance und Graffiti messen. Rademacher rechnet mit 1600 Besuchern, doppelt so vielen wie 2010. Erstmals in Sachsen-Anhalt werde zugleich auch der Vorausscheid für den Breakdance-Wettbewerb "Kingz of the Circle" ausgetragen, kündigt er an.
Rademacher (26) hat ein Faible für Fremdsprachen, sein Abitur an der Leipzig International School (LIS) gemacht und in Münster, Lille (Frankreich) und Madrid (Spanien) Politik und Wirtschaft studiert. Gegenwärtig arbeitet er in Rennes in der Bretagne für ein Jahr bei einem Kinder- und Jugendbildungsverein "Les Petits Débrouillards", der vom Deutsch-Französischen Jugendwerk gefördert wird. Im Alter von zwölf Jahren ist er in die Graffiti- und Breakdance-Szene gekommen. Er bezeichnet diese Bewegung als die "zweite Welle nach Beat Street in den 80er Jahren". "Ich war fasziniert." Es habe damals in der Tanzetage in Halle einen Breakdance-Kurs gegeben mit Waldemar Maicher, der schon zu DDR-Zeiten den Breakdance gepflegt habe.
In Halle, schätzt Rademacher, gehören einige hundert junge Menschen zur Hip-Hop-Szene. Wie Hip-Hop nach draußen zu vertreten ist, ob eher als friedliche Kulturform oder aggressive Antihaltung, darüber gebe es keine einheitliche Meinung. Rademacher plädiert für die friedliche Form und den sportlichen Vergleich. In dem Rahmen sei Hip-Hop auch für Menschen interessant, die sozial nicht benachteiligt sind. Diese Jugendkultur biete viele Entfaltungsmöglichkeiten. Hip-Hop als Straßenkultur aus den US-amerikanischen Ghettos habe vier Elemente: Den Sprechgesang und das Verbreiten von Partystimmung als "Master of Ceremony" (Rap), das Benutzen zweier Plattenteller als Instrument (DJing), Graffiti und Breakdance. Das hallesche Hip-Hop-Festival fand im April 2010 erstmals statt. Diesmal soll es erweitert werden. Angedacht ist unter anderem eine Ordnungspartnerschaft "Graffiti" zwischen öffentlichen Einrichtungen, Privatpersonen und Graffitiszene, wie sie in Münster besteht.
23.01.2011 | Sonntagsnachrichten | Halle (Saale) | Autor: Martin Schramme
Link zum Artikel auf www.sonntagsnachrichten.de
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